hamburger bauheft 16: Hochhaus und Verwaltungsgebäude Hamburg Süd 1958 / 2016

Das Gebäudeensemble der Reederei Hamburg Süd wurde ab 1956 inklusive eines der ersten Hochhäuser an der neu geschaffenen Ost-West-Straße geplant, aber erst Anfang 1965 fertiggestellt. Das von Cäsar Pinnau entworfene, an amerikanischen Vorbildern und Leitbildern einer rationalisierten Büroorganisation entwickelte Projekt, stellt eines der elegantesten architektonischen Lösungen in der eher durch Schlichtheit geprägten Wiederaufbauzeit dar. 2016 werden die drei unter Denkmalschutz stehenden Gebäude nach einer aufwendigen Grundsanierung zusammen mit einem benachbarten Neubau von der Hamburg Süd wieder als Firmensitz in Betrieb genommen.

Nr. 16 aus der Reihe hamburger bauhefte
52 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40524-7
hamburger bauheft 15: Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe

Mehr in sozialhygienischer und technischer als in architektonischer Hinsicht stellte die vom Oberingenieur Franz Andreas Meyer geplante, 1893 eingeweihte Sandfiltrationsanlage auf der Elbinsel Kaltehofe nahe Rothenburgsort eine „Wasserkunst“ dar. Erst 1990 wurde sie geschlossen. Mit Hilfe eines Agenda-21-Prozesses wurde das heutige Nutzungskonzept erstellt, das seit 2011 mit einem Museum im historischen Betriebsgebäude und einem Ausstellungsneubau den Erhalt dieses einmaligen Zeugnisses der Wasserversorgungstechnik als kulturhistorisches Industriedenkmal sichert und gleichzeitig den Naturpark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Nr. 15 aus der Reihe hamburger bauhefte
44 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40522-3
hamburger bauheft 14: Das Haus der Patriotischen Gesellschaft

Der Bau des 1847 eingeweihten Hauses der Patriotischen Gesellschaft sollte hohen kulturellen Ansprüchen genügen und für Hamburg ästhetische Maßstäbe setzen. Doch der Burgcharakter des umstrittenen Backsteingebäudes stand in einem Gegensatz zu den der Aufklärung verpflichteten Idealen der Gesellschaft. Auch die in expressionistischer Manier realisierte Aufstockung von 1924 und der 1957 abgeschlossene Wiederaufbau des kriegszerstörten Gebäudes konnten diesen Eindruck nicht mildern. Erst die aktuelle Sanierung und Modernisierung sowie die mit ihr beabsichtigte Öffnung zielen auf eine einladende Wirkung des denkmalgeschützten Gebäudes.

Nr. 14 aus der Reihe hamburger bauhefte
52 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40521-6
hamburger bauheft 13: Freibad Ohlsdorf

Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich mit Hilfe von sozialhygienischen Bestrebungen die heute selbstverständlich erscheinende (Frei-) Badekultur. An der Alster „Im Grünen Grunde“ wurde 1927 das erste, auf eine ehemalige Flussbadeanstalt zurückgehende und nicht mehr nach Geschlechtern getrennte Familienbad eröffnet. Nach dem Abriss des Freibades 2015 erinnert heute nur noch das von Fritz Schumacher entworfene Eingangsgebäude an Bade- und Erholungsfreuden in erfrischendem Wasser, auf einladenden Wiesen, unter freiem Himmel.

Nr. 13 aus der Reihe hamburger bauhefte
52 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40520-9
hamburger bauheft 12: Baudenkmal Krankenhaus Ochsenzoll

Von der „Irren-Kolonie“ über eine Anstalt für Geisteskranke bis zur psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik reicht die Geschichte vom „Baudenkmal Krankenhaus Ochsenzoll“. Ab 1890 geplant, in mehreren Erweiterungen bis 1914 ausgebaut und noch in den 1980er Jahren stetig modernisiert, umschließt das parkähnliche Gelände bis heute ein einzigartiges Ensemble an Krankenhausarchitektur. Aktuell werden in einem abgetrennten Teilbereich die ehemaligen Krankenpavillons und Betriebsgebäude unter Denkmalschutzauflagen saniert und zu Eigentumswohnungen umgewandelt.

Nr. 12 aus der Reihe hamburger bauhefte
44 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40518-6
hamburger bauheft 11: Gemeindehaus St. Michaelis

Das 1957 eingeweihte Gemeindehaus St. Michaelis ist das Hauptgebäude einer um den Michel herum konzipierten „Kircheninsel“, wie der Architekt Gerhard Langmaack sein Gestaltungskonzept der Platzanlage charakterisierte. Sie ersetzte den alten Pfarrhof, der mit seinen Gemeindeeinrichtungen dem Bau der Ost-West-(heute: Ludwig-Ehrhard-)Straße weichen musste, und sollte die Kirche vom Großstadtlärm abschirmen. Das zur Wiederaufbauzeit „modernste Gemeinde-haus“ Deutschlands wurde 2012-2015 vom Plan-R-Architektenbüro (Joachim Reinig) saniert.

Nr. 11 aus der Reihe hamburger bauhefte
56 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40517-9
hamburger bauheft 10: Flora

Seit 1859 gibt es viel „Theater“ am (und um das) Schulterblatt 71. Erst Tivoli, dann Flora – von dem ehemaligen Konzerthaus mit Vergnügungsgärten und „Crystallpalast“ ist nicht mehr viel vorhanden, nachdem Pläne für ein Musical­Theater Ende der 1980er Jahre für einen Teilabriss sorgten. Aus den begleitenden Protesten entstand das Kultur- und Veranstaltungszentrum Rote Flora, das seit über 25 Jahren inmitten des sanierten Schanzenviertels ein Symbol des Widerstands und Denkmal verfehlter Stadtplanungspolitik verkörpert.

Nr. 10 aus der Reihe hamburger bauhefte
52 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40516-2
hamburger bauheft 09: Cityhof

Der Cityhof - ein Streitfall um die Moderne: Der zwischen 1954 und 1956 vom Architekten Rudolf Klophaus errichtete, im Besitz der Stadt Hamburg befindliche Cityhof stellt ein unter Denkmalschutz stehendes Zeugnis des Städtebaus der Nachkriegsmoderne dar und ist dennoch – oder gerade deshalb – vom Abriss bedroht. Die verschiedenen Aspekte dieser Problematik werden von der Architekturhistorikerin Sylvia Necker umfassend behandelt und mit der in der historischen Stadtentwicklung verankerten Baugeschichte des umstrittenen Gebäudekomplexes verknüpft.

Nr. 09 aus der Reihe hamburger bauhefte
44 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-40512-4
hamburger bauheft 08: Beim Trichter / Reeperbahn 1

Reeperbahn 1 Ecke „Beim Trichter“: An keinem anderen Ort lässt sich die 200-jährige Geschichte St. Paulis von einer ehemals ländlichen Gegend zum dicht besiedelten und weltbekannten Kiez eindringlicher darstellen. Vom hölzernen, trichterförmigen Ausflugspavillon über das Ballhaus Hornhardt, das Varieté Trichter, das Großkino Schauburg St. Pauli, die Astra-Bowlingbahn bis zu den Tanzenden Türmen reicht die spektakuläre Varieté- und Städtebaugeschichte des Stadtteils – eine Wandlung, die nicht immer unkritisch gesehen wurde und insbesondere in jüngster Zeit stark umstritten ist.

Nr. 08 aus der Reihe hamburger bauhefte
44 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-405094
hamburger bauheft 07: Esso-Häuser Reeperbahn / Spielbudenplatz

Die 1958-1961 errichteten, sogenannten Esso-Häuser wurden lange vernachlässigt und dann zum Abriss freigegeben. In ihnen spiegelten sich stadträumliche Bezüge der Nachkriegszeit und der autogerechten Stadt. Sie repräsentierten die aufgelockerte Architektur des Wiederaufbaus, eine Phase des gesellschaftlichen Aufbruchs und die damalige Vorstellung vom mobilen Stadtleben. Mit dem komplexen Nutzungs- und speziellen Wohnraumangebot fügten sie sich in ihr soziales und kulturelles Umfeld und konnten diesen Charakter bis in die Gegenwart bewahren. Mit dem Kampf um ihren Erhalt sind die Esso-Häuser zu einem Symbol geworden, das eine einseitig investorenfreundliche Stadtentwicklung anprangert.

Nr. 07 aus der Reihe hamburger bauhefte
40 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-405063
hamburger bauheft 06: Haus Schneider / Haus Spörhase 1927-1928

Die Wohnhäuser, die Karl Schneider für den Architekturkritiker Rolf Spörhase und sich selber 1927-1928 errichtete, repräsentieren zwei für Hamburg seltene Beispiele einer programmatisch an der Moderne und der Wohnreform orientierten Baukunst. Beide stehen nicht unter Denkmalschutz, doch vor allem im Falle des Hauses Schneider stellt sich die dringende Frage nach dem Umgang mit dem baukulturellen Erbe des für Hamburg bedeutenden Architekten.

Nr. 06 aus der Reihe hamburger bauhefte
44 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-405056
hamburger bauheft 05: 50er Schuppen im Hafen 1907-1912

Vor etwas mehr als 100 Jahren entstand mit dem Baukomplex der 50er Schuppen ein Aushängeschild der Hamburger Hafenwirtschaft. Die Konstruktionsweise der Schuppen war wegweisend für den ökonomischen Güterumschlag, während mit den dazugehörigen Betriebsgebäuden erstmals Aspekte der Sozialreform berücksichtigt wurden. Aber auch in städtebaulicher und architektonischer Hinsicht konnte die Anlage Akzente setzen. Im Gesamtbild der Bauten kam der Stolz des bürgerlichen Gemeinwesens auf den Hafen als maßgeblichem Faktor seiner Macht und Weltstellung zum Ausdruck.

Nr. 05 aus der Reihe hamburger bauhefte
28 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 9-783944-405018
hamburger bauheft 04: Bauten der Ringbahn 1906-1912

Vor hundert Jahren wurden die Hamburger Ringbahn und mit ihr zahlreiche Bahnhöfe, Viadukte und Brücken errichtet. Diese zum Teil imposanten Bauten bestimmen noch immer Teile des Stadtbilds. Das vorliegende bauheft wandelt auf den Spuren einer Entstehungsgeschichte, die durch den Versuch geprägt wurde, das Ungewohnte der Erscheinung architektonisch zu vermitteln.

Nr. 04 aus der Reihe hamburger bauhefte
32 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
hamburger bauheft 03: Brahms Kontor

Sein Name führt in die Irre. Der heutige Brahms Kontor hatte wenig mit dem Komponisten, aber viel mit der Geschichte und dem Selbstdarstellungsbedürfnis der umstrittenen Angestelltengewerkschaft zu tun, die dieses Gebäude 1929-31 als Hamburgs höchsten, monumentalsten und modernsten Verwaltungsbau errichten ließ.

Nr. 03 aus der Reihe hamburger bauhefte
32 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
hamburger bauheft 02: Bismarckdenkmal. LEIDER VERGRIFFEN. Neuauflage geplant

Das Hamburger Bismarckdenkmal galt einst als Monument der Moderne, geriet aber zur Propagandaskulptur und stellt heute einen Sanierungsfall dar.

Nr. 02 aus der Reihe hamburger bauhefte
32 Seiten DIN A5 Hochformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
hamburger bauheft 01: Hanseatisches Oberlandesgericht. LEIDER VERGRIFFEN. Neuauflage geplant

Von der Architekturgeschichte in seiner Bedeutung bei der Entwicklung einer architektonischen Identität Hamburgs bisher verkannt, begeht das Gebäude des Hanseatischen Oberlandesgerichts am 28. März 2012 den 100. Jahrestag seiner Einweihung.

Nr. 01 aus der Reihe hamburger bauhefte
28 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung